Fragen an die Parteien zur Hessischen Kommunalwahl 2026

Am 15. März 2026 werden in vielen hessischen Städten und Gemeinden neue kommunale Parlamente gewählt, darunter auch Darmstadt, Frankfurt, Groß-Gerau und Offenbach. Mit unseren Wahlprüfsteinen fühlen wir den Parteien auf den Zahn: Wir fragen gezielt nach ihren Positionen zu kommunalen Gestaltungsspielräumen für die praktische Umsetzung von Cradle to Cradle. Das schafft Transparenz und bieten Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidungshilfe.

Wir haben die Antworten der Parteien zu jeder Frage in Stichpunkten gegenübergestellt.
Die unveränderten Antworten zum PDF-Download finden Sie hier.

Unsere Fragen im Überblick

1) Bauen & Sanieren: Soll die Stadt künftig beim Bauen und Sanieren Material im Kreislauf halten und Urban Mining vorantreiben?
2) Öffentliche Beschaffung: Soll C2C/Zirkularität bei kommunalen Einkaufsentscheidungen und öffentlichen Ausschreibungen strategisch berücksichtigt werden?
3) Wirtschaft/Industrie: Soll die Stadt künftig zirkuläre Geschäftsmodelle und zirkuläre industrielle Symbiosen unterstützen?
4) Zirkulär feiern: Sollen Großveranstaltungen in der Stadt zirkulärer werden? Gibt es hierzu bereits Vorschläge?
5) Kommunale Kompetenz: Soll es Fortbildungen zur Circular Economy für kommunale Akteure geben, damit Kreislauf-Designprinzipien in der Praxis ankommen?
6) Stadtplanung & -entwicklung: Haben Sie konkrete Vorhaben, um Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität in der Stadtplanung zusammen zu denken?

Thema 1: Bauen, Sanieren und Materialkreisläufe

Die Wiederverwendung von Baustoffen und Urban Mining sind Schlüssel für eine zirkuläre Bauwirtschaft. Zentraler Baustein ist ein Materialkataster.
Welche Priorität geben Sie Materialkreisläufen im kommunalen Bauen und Sanieren? Welche Schritte sehen Sie ggf. bezüglich zirkulärer Standards und Materialerfassung vor?

Hintergrund

Wenn eine Stadt baut oder saniert, entscheidet sie mit, ob Materialien später weiter genutzt werden können oder am Ende als Abfall enden. Urban Mining bedeutet einfach: Rohstoffe aus bestehenden Gebäuden zurückgewinnen, statt neue Rohstoffe abzubauen. Ein Materialkataster ist dafür eine Inventarliste: Es hält fest, welche Materialien wo verbaut sind, damit man sie beim Rückbau gezielt ausbauen und wiederverwenden kann.

Mögliche Ansätze

Städte können Schritt für Schritt eine Baupraxis entwickeln, die Rückbau und Wiederverwendung von Anfang an mitdenkt – also schon bei Planung und Ausschreibung. Ein guter Start sind einzelne Pilotprojekte, in denen Materialerfassung (zum Beispiel über digitale Gebäudepässe) und praxistaugliche Standards erprobt und anschließend auf weitere Projekte übertragen werden. So können Gebäude langfristig als „Materiallager“ dienen, aus denen später neue Bauvorhaben versorgt werden. Das Netzwerk C2C Regionen kann mit Austauschformaten dabei unterstützen, Praxiserfahrungen zwischen Kommunen zu teilen. Weitere Informationen gibt es in der Handreichung „C2C im Bau: Orientierung für Kommunen“.

Antworten im Überblick

Darmstadt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Will Materialkreisläufe stärken und zirkuläre Bauwirtschaft als Schlüssel für nachhaltiges Bauen etablieren.
  • Setzt sich für ein Materialkataster ein, um Wiederverwendung bei Sanierungen und Rückbauten zu ermöglichen.
  • Verweist auf Leitlinie für nachhaltigen Hochbau mit ökologischen Standards, Ressourcenschonung und Energieeffizienz.
  • Will Wiederverwendung und Urban Mining prüfen; Materialien im Bestand identifizieren und erneut nutzen.
DIE LINKE
  • Gibt Materialkreisläufen hohe Priorität, um Ressourcenverbrauch und Abfall zu reduzieren.
  • Unterstützt Wiederverwendung und Urban Mining im Bausektor; Details bleiben teils allgemein.
  • Betont soziale Ausgestaltung von Sanierung und Modernisierung.
  • Warnt vor Kostenabwälzung über Modernisierungsumlage auf Mieter:innen.
FDP
  • Unterstützt Urban Mining zur Ressourcenschonung und Entschärfung von Nutzungskonkurrenzen.
  • Betont Innovations- und Wertschöpfungspotenzial der Recyclingwirtschaft.
  • Sieht Stadt in Verantwortung, vorhandene Potenziale für Wiederverwendung und Recycling zu erschließen.
SPD
  • Setzt auf Recycling von Baustoffen und nachhaltiges Bauen zur Erhaltung der „Grauen Energie“.
  • Bevorzugt Aufstockung im Bestand, um vorhandene, erschlossenen Wohnraum besser zu nutzen.
  • Sieht Neubau auf Konversionsflächen kritisch wegen Infrastrukturbedarfen; erschlossene Wohnraumpotenziale liegen stadtweit verteilt.
  • Betont Prinzip „Sanierung vor Neubau“; Investitionen in Bestand priorisieren für soziale Gerechtigkeit und Klimaziele.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Materialkreisläufe im kommunalen Bauen hohe Priorität; Offenbach soll Vorbild sein.
  • Bei Bau- und Sanierungsprojekten Rückbau- und Verwertungskonzepte sowie Stofftrennung und Dokumentation verpflichtend machen.
  • Kommunales Materialkataster aufbauen, beginnend mit öffentlichen Gebäuden; Materialien für spätere Wiederverwendung erfassen.
  • Zirkuläre Mindeststandards in Vergabe/Förderung verankern; Pilotprojekte und Schulungen zur dauerhaften Etablierung.
VOLT
  • Priorisiert Erhalt und Sanierung bestehender Bausubstanz vor Neubau, um graue Energie zu sparen, um Kreisläufe zu schließen.
  • Will modulare und serielle Bauweise sowie Projekt „Modellschule/Schulbauleitlinien“ vorantreiben.
  • Will Materialien im Kreislauf halten durch Wiederverwendung, Reparatur und Recycling.
  • Plant digitales Flächenmanagement als ersten Schritt hin zu einer besseren Erfassung von Ressourcen im Gebäudebestand.

Frankfurt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Materialkreisläufe höchste Priorität; klimaneutrales Bauen bis 2030 als Ziel.
  • Wiederverwendung, Urban Mining und Materialkataster als zentrale Bausteine im kommunalen Bauen und Sanieren.
  • Ganzheitliche Bewertungsmatrix: Wirtschaftlichkeit plus CO2-Bilanz, kultureller Wert und stadträumliche Bedeutung.
  • Bestand erhalten, ,,graue Energie“ nutzen; Recyclingstrukturen stärken und Materiallager für aufbereitete Baustoffe und Gebäudeteile aufbauen.
CDU
  • Recycling soll natürliche Ressourcen schonen.
  • Materialkreisläufe nur, wenn ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und praxisnah umsetzbar.
  • Qualität und Sicherheit müssen gewährleistet sein.
  • Zirkuläre Standards technologieoffen, fördergestützt, schrittweise per Pilotprojekten und Materialkataster, ohne Zusatzbürokratie.
DIE LINKE
  • Kreislaufwirtschaft im Bauwesen als zentral für Klimaschutz; Gebäudebestand als erschließbares Rohstofflager verstehen.
  • Materialkataster für städtische Gebäude und Tochtergesellschaften zur Transparenz von Stoffen und grauer Energie.
  • Offentliche Hand soll Vorbild zur Anwendung zirkulärer Standards sein. Wiederverwendung verbindlich in der Planungsphase; Abrissmoratorium mit strenger ökologischer Prüfung unterstützen.
  • Bauteilbörsen und Logistikzentren fördern; Energetische Sanierung im Bestand mit kreislauffähigen Materialien für Umweltschutz und bezahlbaren Wohnraum.
MERA25
  • Materialkreisläufe im kommunalen Bauen und Sanieren wichtig; Neubauoffensiven und weitere Versiegelung werden abgelehnt.
  • Grün- und Freiflächen schützen; zusätzliche Versiegelung verschärft Hitze, Hochwasserrisiken und Biodiversitätsverlust.
  • Wohnungsnot wird auf Spekulation und Leerstand (rund 13.000 Wohnungen) zurückgeführt; Sanierung und Umnutzung priorisieren.
  • Zirkuläre Baustandards stärken, Wiederverwendung fördern, Materialkataster aufbauen und Urban Mining sowie rückbaubare Bauweisen ausweiten.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Materialkreisläufe im kommunalen Bauen hohe Priorität; Offenbach soll Vorbild sein.
  • Bei Bau- und Sanierungsprojekten Rückbau- und Verwertungskonzepte sowie Stofftrennung und Dokumentation verpflichtend machen.
  • Kommunales Materialkataster aufbauen, beginnend mit öffentlichen Gebäuden; Materialien für spätere Wiederverwendung erfassen.
  • Zirkuläre Mindeststandards in Vergabe/Förderung verankern; Pilotprojekte und Schulungen zur dauerhaften Etablierung.

Groß-Gerau

Parteien Antworten
FREIE WÄHLER
  • Unterstützt verantwortungsvollen Umgang mit Baustoffen und Wiederverwendung, wo dies wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll ist.
  • Ein umfassendes kommunales Materialkataster ist nur perspektivisch und im Rahmen von Pilotprojekten denkbar.

Offenbach

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Für Klimaneutralität sollen Baustoffe wiederverwendet und graue Energie in Gebäuden genutzt werden.
  • Kreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung und soll stärker berücksichtigt werden.
  • Städtische Entsorgungsbetriebe sollen unterstützt werden, Werte aus Materialien zu sichern und im Kreislauf zu halten.
CDU
  • Kommunales Bauen soll Kostenkontrolle, Qualität und Nachhaltigkeit verbinden.
  • Zirkuläre Ansätze nur bei Wirtschaftlichkeit, Rechtssicherheit und Praktikabilität.
  • Standards oder Kataster nur prüfen, wenn sie Planung beschleunigen und Kosten senken.
  • Fachlichen Austausch mit Initiativen wie Circle-Hub für Urban Mining zur Prüfung praxisnaher Ansätze unterstützen.
DIE LINKE
  • Materialkreisläufe im kommunalen Bauen hohe Priorität; Erhalt grauer Energie hat Vorrang.
  • Bau- und Sanierungsprojekte auf Wiederverwendung, Recyclingfähigkeit und Schadstofffreiheit ausrichten.
  • Kommunales Materialkataster einführen, um Urban Mining systematisch zu ermöglichen.
  • Verbindliche Standards für langlebiges, reparierbares, modulares und rückbaubares Bauen unterstützen.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Materialkreisläufe im kommunalen Bauen hohe Priorität; Offenbach soll Vorbild sein.
  • Bei Bau- und Sanierungsprojekten Rückbau- und Verwertungskonzepte sowie Stofftrennung und Dokumentation verpflichtend machen.
  • Kommunales Materialkataster aufbauen, beginnend mit öffentlichen Gebäuden; Materialien für spätere Wiederverwendung erfassen.
  • Zirkuläre Mindeststandards in Vergabe/Förderung verankern; Pilotprojekte und Schulungen zur dauerhaften Etablierung.

Thema 2: Öffentliche Beschaffung

Inwiefern soll die Stadt künftig Cradle to Cradle und Zirkularität in Ausschreibungen der öffentlichen Beschaffung integrieren?

Hintergrund

Die Stadt kauft jedes Jahr viele Produkte und Leistungen ein – damit kann sie sehr direkt beeinflussen, welche Lösungen der Markt anbietet. Nach geltendem Recht müssen Städte und Gemeinden dafür öffentliche Ausschreibungen machen und einen sogenannten Vergabeprozess durchlaufen, damit sie sparsam haushalten Handeln und transparent das wirtschaftlichste Angebot wählen können. Cradle to Cradle in der Beschaffung heißt vor allem: Produkte und Materialien sollen gesund sein (also ohne problematische Schadstoffe) und so gestaltet werden, dass sie nach der Nutzung in sichere Kreisläufe zurückkehren – entweder als technischer Rohstoff für neue Produkte oder als biologischer Nährstoff. Das wirtschaftlichste Angebot wird außerdem nach Lebenszykluskosten ausgewählt: Es zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Kosten für Nutzung, Wartung, Rücknahme und Entsorgung über die gesamte Einsatzzeit. Das ist sinnvoller, weil scheinbar günstige Produkte oft später teuer werden – etwa durch kurze Nutzungsdauer, hohe Folgekosten oder aufwendige Entsorgung.

Mögliche Ansätze

Die Beschaffung kann als dauerhaften Hebel für Strukturwandel genutzt werden, indem Zirkularität und Materialgesundheit als Qualitätsmaßstab in Beschaffungsprozessen verankert werden, Lebenszykluskosten zur Regelperspektive werden und die Verwaltung durch klare Zuständigkeiten, Standardtexte und Qualifizierung dauerhaft befähigt wird, zirkuläre Lösungen im Markt nachzufragen. Weitere Informationen gibt es im Leitfaden für eine strategische Beschaffung nach Cradle to Cradle.

Antworten im Überblick

Darmstadt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Will künftig C2C- und Zirkularitätsaspekte bei Ausschreibungen und Vergaben berücksichtigen.
  • Ressourcen schonen und den ökologischen Fußabdruck der Beschaffung verringern.
DIE LINKE
  • Will Cradle to Cradle und Zirkularität als Leitprinzip städtischer Politik und Beschaffung verankern.
  • Setzt auf entsprechende Standards in Ausschreibungen, wobei ökologische Nachhaltigkeit und soziale Standards Hand in Hand gehen sollen.
  • Fordert Vergabeordnung, die neben Zirkularität konsequent auf Tariftreue und gute Arbeitsbedingungen setzt.
  • Betont, dass die Förderung öffentlicher Aufträge weder auf Kosten der Natur noch der Beschäftigten gehen darf.
FDP
  • Hält die Integration vergabefremder Kriterien in Ausschreibungen und Vergaben für nicht zielführend.
  • Lehnt entsprechende Anforderungen im wettbewerblichen Vergabeverfahren ab.
SPD
  • Priorisiert regionale Wertschöpfung und das Ziel, hochwertige Beschäftigung zu sichern und zu schaffen.
  • Nennt Beschäftigungs- und Standortgarantien, Tarifbindung, Mitbestimmung und Qualifizierung als zentrale Aspekte.
  • Will öffentliche Beschaffung fair gestalten und an sozialen sowie ökologischen Kriterien ausrichten.
  • Strebt Mitgliedschaft bei der Plattform Rhein.Main.Fair an.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • C2C und zirkuläre Prinzipien sollen systematisch in der Beschaffung berücksichtigt werden.
  • Ausschreibungen auf langlebige, reparierbare, schadstoffarme und recyclingfähige Produkte ausrichten.
  • Vergaberechtliche Spielräume nutzen: Rücknahme-/Recyclingsysteme und zertifizierte zirkuläre Produkte bevorzugen.
  • Pilotprojekte und Schulungen der Beschaffungsstellen für dauerhafte, rechtssichere Anwendung.
VOLT
  • Sieht städtische Beschaffung als Hebel und will Marktmacht für die Transformation nutzen.
  • Will nachhaltige Kriterien in öffentliche Beschaffung integrieren, vom Büromaterial bis zu Bauprojekten.
  • Setzt auf Green Public Procurement bei Bau-, Sanierungs- und Infrastrukturprojekten.
  • Will bevorzugt an Betriebe vergeben, die nachhaltige Konzepte nachweisen können.

Frankfurt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • C2C und Zirkularität als verbindlicher Bestandteil städtischer Beschaffung und Vergabe.
  • Ausschreibungen, besonders im Bau, auf kreislauffähige Materialien und nachhaltige Bauweisen ausrichten.
  • Mit Herstellern und Unternehmen praxistaugliche Lösungen entwickeln; Innovation und regionale Wertschöpfung stärken.
  • Nachhaltigkeitskriterien systematisch in Wettbewerben und Vergabeverfahren verankern und weiterentwickeln.
CDU
  • C2C und Zirkularität schrittweise integrieren, wenn wirtschaftlich, rechtssicher und praktikabel.
  • Ergebnisse der Umsetzung auswerten und anpassen.
  • Lebenszykluskosten berücksichtigen.
  • Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit als Qualitätskriterien einbeziehen.
DIE LINKE
  • Öffentliche Beschaffung ökologisch und sozial ausrichten; Zirkularität, Ressourcenschonung und Langlebigkeit zentral.
  • Vergaberichtlinien verschärfen möglich; langlebige, reparaturfreundliche Produkte sollen vorgeschrieben werden.
  • Im Bauwesen: „Umbau statt Abriss“ und Einsatz nachhaltiger Baustoffe bei Neubauprojekten.
  • Zirkuläre Produkte/Dienstleistungen gezielt ausschreiben und Unternehmen mit Kreislaufmodellen bei Vergaben bevorzugen.
MERA25
  • Beschaffung als starker Hebel; ökologische und zirkuläre Kriterien systematisch in Ausschreibungen integrieren.
  • Lebenszyklus berücksichtigen und Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Schadstofffreiheit sowie Rückführbarkeit stärker gewichten.
  • Gilt für Baumaterial, Möbel, IT und Veranstaltungstechnik; Verkehrsinvestitionen sollen nachhaltige Materialien und Energieeffizienz verlangen.
  • Öffentliche Mittel an soziale Standards und zirkuläre Geschäftsmodelle knüpfen; Innovation am Standort Richtung Kreislauf fördern.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • C2C und zirkuläre Prinzipien sollen systematisch in der Beschaffung berücksichtigt werden.
  • Ausschreibungen auf langlebige, reparierbare, schadstoffarme und recyclingfähige Produkte ausrichten.
  • Vergaberechtliche Spielräume nutzen: Rücknahme-/Recyclingsysteme und zertifizierte zirkuläre Produkte bevorzugen.
  • Pilotprojekte und Schulungen der Beschaffungsstellen für dauerhafte, rechtssichere Anwendung.

Groß-Gerau

Parteien Antworten
FREIE WÄHLER
  • Hält Nachhaltigkeits- und Zirkularitätsaspekte in der Beschaffung als ergänzende Maßnahme für möglich.
  • Betont rechtssichere Ausgestaltung und fairen Wettbewerb im Vergabeverfahren.
  • Will regionale Anbieter nicht benachteiligen.

Offenbach

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Beschaffung in Millionenhöhe bietet der Stadt einen großen Steuerungshebel.
  • Ausschreibungen bestimmen, wo eingekauft wird und welche Produktstandards gelten.
  • Hebel soll stärker für ökologische, zirkuläre Produkte genutzt werden.
  • Prozesse fortlaufend prüfen, um regional wertschöpfende und ökologisch hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu beschaffen.
CDU
  • Vergabefremde Kriterien werden abgelehnt.
  • Zirkularität/C2C nur berücksichtigen, wenn rechtssicher, wirtschaftlich sinnvoll und marktoffen.
  • Preis, Qualität und Zuverlässigkeit bleiben entscheidend.
  • Ideologische Vorgaben oder Einschränkungen für regionale Betriebe werden abgelehnt.
DIE LINKE
  • Öffentliche Beschaffung als Hebel für Kreislaufwirtschaft nutzen; Stadt soll Vorbild sein.
  • Ökologische und soziale Kriterien verbindlich verankern: Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Schadstofffreiheit.
  • Cradle-to-Cradle-Ansätze in kommunalen Ausschreibungen bevorzugen, besonders bei großen städtischen Nachfragebereichen.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • C2C und zirkuläre Prinzipien sollen systematisch in der Beschaffung berücksichtigt werden.
  • Ausschreibungen auf langlebige, reparierbare, schadstoffarme und recyclingfähige Produkte ausrichten.
  • Vergaberechtliche Spielräume nutzen: Rücknahme-/Recyclingsysteme und zertifizierte zirkuläre Produkte bevorzugen.
  • Pilotprojekte und Schulungen der Beschaffungsstellen für dauerhafte, rechtssichere Anwendung.

Thema 3: Wirtschafts und Standortpolitik

Mit welchen kommunalen Hebeln wollen Sie Unternehmen in Ihrer Stadt beim Umstieg auf zirkuläre Geschäftsmodelle oder dem Aufbau von zirkulären (Industrie-)Symbiosen unterstützen?

Hintergrund

Circular Economy ist nicht nur Umweltpolitik, sondern auch Standortpolitik: Eine Kommune kann Unternehmen vernetzen, passende Flächen und Rahmenbedingungen schaffen und Pilotprojekte ermöglichen. (Industrie-)Symbiosen sind Kooperationen, bei denen Reststoffe, Abwärme oder Nebenprodukte eines Betriebs als Ressource für einen anderen dienen. Das spart Kosten und Rohstoffe und kann die regionale Wertschöpfung stärken. Solche Ansätze können eine Stadt außerdem attraktiver für innovative Unternehmen und Start-ups machen, weil sie praktische Räume zum Ausprobieren und verlässliche Netzwerke bieten.

Mögliche Ansätze

Den Aufbau einer zirkulären Standortstrategie zu unterstützen, etwa indem die Wirtschaftsförderung zirkuläre Geschäftsmodelle stärker berücksichtigt, „Matchmaking“ und runde Tische zwischen Betrieben, Wissenschaft und Verwaltung anbietet und Reallabore bzw. Leuchtturmprojekte im laufenden Betrieb begleitet. Das Netzwerk C2C Regionen kann dafür Beispiele aus anderen Kommunen, Kontakte und Erfahrungsaustausch einbringen.

Antworten im Überblick

Darmstadt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Fördert Austauschformate zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt für zirkuläre Geschäftsmodelle.
  • Plant Kooperationsbüro und Reallabore, um zirkuläre Ansätze praktisch zu erproben und weiterzuentwickeln.
  • Will Start-ups durch Flächen-/Infrastrukturangebote und innovative Finanzierungsansätze unterstützen.
  • Will kommunale Unternehmen ökologisch steuern und als Vorbildprozesse für die Stadtwirtschaft nutzen.
DIE LINKE
  • Will Unternehmen beim Umstieg auf zirkuläre Material- und Produktionsweisen unterstützen.
  • Nennt als Fokus die Förderung von Genossenschaften, Handwerk und gemeinwohlorientierten Betrieben
  • Setzt auf Wirtschaftsförderung, die ökologische Kreisläufe als Teil der Daseinsfürsorge begreift.
FDP
  • Sieht Darmstädter Unternehmen bereits aktiv mit Kreislaufwirtschaft befasst.
  • Betont Nutzen und Potenziale zirkulärer Ansätze für den Wirtschaftsstandort.
  • Befürwortet städtische Unterstützung bestehender Projekte und Aktivitäten zur Zirkularität.
  • Will Best-Practice-Beispiele unter städtischer Führung sichtbarer machen und weiter stärken.
SPD
  • Will Transformationsnetzwerke aus regionaler Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften einrichten und stärken.
  • Nutzt Umstrukturierung der Wirtschaftsförderung, um nachhaltige Entwicklung und menschenzentrierte Transformation zu fördern.
  • Nennt Wärmewende in Kooperation mit der Entega als Beispiel für Verbindung von Sozialem, Ökonomie und Ökologie.
  • Will bestehende Möglichkeiten wie den Hessenfonds nutzen, um Industrie transformieren und Betriebe unterstützen, die in nachhaltige Technologien investieren.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Kommunale Beratung und Vernetzung für Unternehmen zu Stoffströmen und industriellen Symbiosen ausbauen.
  • Plattformen und Pilotprojekte mit Wirtschaftsförderung, Hochschulen und regionalen Akteuren initiieren.
  • Anreize über Förderprogramme und vergaberechtliche Vorteile für zirkuläre Leistungen setzen.
  • Geeignete Flächen und Infrastruktur bereitstellen, um zirkuläre Kooperationen in Offenbach zu ermöglichen und zu verstetigen.
VOLT
  • Will Darmstadt von linearer Wirtschaft zu einer Stadt mit Kreislaufwirtschaft entwickeln.
  • Will Start-ups und Handwerk fördern, die in Reparatur, Wiederverwertung und nachhaltigem Design tätig sind.
  • Will Sharing- und Repair-Kultur stärken, Initiativen wie Repair-Cafés unterstützen und besser bewerben.
  • Plant Reallabore, um innovative Geschäftsmodelle direkt in der Praxis zu erproben.

Frankfurt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Bauwirtschaft in die „Zero Waste City“-Strategie integrieren und Anreize zur Transformation auf zirkuläre Geschäftsmodelle schaffen.
  • Zusammenarbeit mit Herstellenden, Planenden und Ausführenden für praxistaugliche zirkuläre Produktionsprozesse.
  • Aufbau lokaler zirkulärer (Industrie-)Symbiosen sowie regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und Innovation fördern.
  • Gebäudetyp E als Ansatz alternativer Bauweisen: Materialeinsatz, Kosten und Ressourcenverbrauch senken und zirkuläres Bauen ermöglichen.
CDU
  • Flächen für (Industrie-)Symbiosen bereitstellen.
  • Netzwerke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern.
  • Beratungsangebote bündeln und Fördermittelberatung anbieten.
  • Pilotprojekte und Reallabore nutzen; Genehmigungsverfahren schlank halten.
DIE LINKE
  • Beschaffung als Nachfragehebel nutzen: zirkuläre Produkte/Dienstleistungen ausschreiben und Kreislaufmodelle bevorzugen.
  • Abfallwirtschaftsplanung zirkulär verbessern; Unternehmen stärker für Abfall und Recyclingfähigkeit verantwortlich machen.
  • Reparatur, Sharing, Tauschbörsen, Unverpackt-Läden und lokale Produktion durch Nutzung von Abfallresourcen fördern; Rechenzentren zur Nutzung von Abwärme verpflichten;
  • Lebensmittelverschwendung reduzieren; Beratung und Umweltbildung ausbauen, auch für kleine und mittlere Unternehmen.
MERA25
  • Unternehmen beim Umstieg auf zirkuläre Geschäftsmodelle unterstützen.
  • Kommunale Netzwerke für Industrie- und Gewerbesymbiosen sowie Beratung zu Kreislaufdesign und Ressourceneffizienz aufbauen.
  • Flächen für Reparatur-, Wiederverwendungs- und Recyclingbetriebe bereitstellen; entsprechende Betriebe gezielt fördern.
  • Lokale Kreislaufwirtschaft stärkt regionale Wertschöpfung, reduziert Abhängigkeiten und kann sozialversicherungspflichtige Jobs stärken.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Kommunale Beratung und Vernetzung für Unternehmen zu Stoffströmen und industriellen Symbiosen ausbauen.
  • Plattformen und Pilotprojekte mit Wirtschaftsförderung, Hochschulen und regionalen Akteuren initiieren.
  • Anreize über Förderprogramme und vergaberechtliche Vorteile für zirkuläre Leistungen setzen.
  • Geeignete Flächen und Infrastruktur bereitstellen, um zirkuläre Kooperationen in Offenbach zu ermöglichen und zu verstetigen.

Groß-Gerau

Parteien Antworten
FREIE WÄHLER
  • Sieht direkte kommunale Steuerungsmöglichkeiten gegenüber Unternehmen als begrenzt.
  • Setzt auf Vernetzung, freiwillige Unterstützung und Zusammenarbeit mit regionalen und interkommunalen Netzwerken.

Offenbach

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Circle Hub stärkt Kreislaufwirtschaft in Offenbach, mit Fokus auf Bausektor.
  • Stadt unterstützt Akteure und Institutionen der Kreislaufwirtschaft.
  • Gemeinsam mit ESO und Betrieben will die Stadt vorhandenes Know-how nutzen.
  • Neue Ideen sollen modellhaft umgesetzt werden; Offenbach will Vorreiter sein.
CDU
  • Unternehmen durch gute Rahmenbedingungen, schnelle Genehmigungen, Flächenentwicklung und Bürokratieabbau stärken.
  • Zirkuläre Geschäftsmodelle entwickeln, wenn marktwirtschaftlich tragfähig.
  • Innovation und Kooperation, auch mit Offenbacher Unternehmen, fördern.
DIE LINKE
  • Wirtschaftsförderung stärker am Gemeinwohl ausrichten.
  • Unternehmen beim Umstieg unterstützen: Beratung, Vernetzung, vergünstigte Flächen und Kooperationen zur Reststoffnutzung.
  • Gemeinnützige Initiativen zur Vernetzung und Aufklärung fördern, z.B. Circle Hub.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Kommunale Beratung und Vernetzung für Unternehmen zu Stoffströmen und industriellen Symbiosen ausbauen.
  • Plattformen und Pilotprojekte mit Wirtschaftsförderung, Hochschulen und regionalen Akteuren initiieren.
  • Anreize über Förderprogramme und vergaberechtliche Vorteile für zirkuläre Leistungen setzen.
  • Geeignete Flächen und Infrastruktur bereitstellen, um zirkuläre Kooperationen in Offenbach zu ermöglichen und zu verstetigen.

Thema 4: Zirkuläre Großveranstaltungen

Die Stadt Mainz setzt sich durch die Unterstützung der Initiative „SauberSach“ am Beispiel der Meenzer Fassenacht für eine möglichst zirkuläre Gestaltung von Großveranstaltungen ein.
Wie stehen Sie zu einem vergleichbaren Ansatz für Großveranstaltungen in Ihrer Stadt? Welche konkreten Unterstützungsmaßnahmen können Sie sich vorstellen?

Hintergrund

Bei Großveranstaltungen können Städte zeigen, wie nachhaltige Kultur ohne Abstriche im Erleben gelingt: mit weniger Abfall, mehr Kreislauf und ohne Verzichtsdebatte. Zirkulär heißt ganz praktisch: Mehrweg als Normalfall (mit einfacher Rückgabe & klaren Sammelwegen) sowie Materialien, die danach wirklich wiederverwendet, ohne Qualitätsverlust recycelt oder kompostiert werden. Alles was auf dem Boden landet sollte entweder kompostierbar oder einfach zu sortieren sein. Weitere Ansatzpunkte können in der Energie- und Wasserversorgung sowie An-/Abreise liegen. Wenn das gut umgesetzt ist, bleibt die Lebensfreude nicht nur erhalten, sie wird oft sogar unterstützt, weil weniger Müll, weniger Chaos und bessere Abläufe das Erlebnis entspannter machen. Als Vorbild dafür kann das C2C-Reallabor Labor Tempelhof 2022/24 dienen – Konzertreihen von Die Ärzte und Die Toten Hosen. Für die Musik-und Veranstaltungsbranche gibt es ein zugehöriges Guidebook.

Mögliche Ansätze

Wo die Stadt selbst Veranstaltungen organisiert oder mitfinanziert, kann das kommunale Parlament wirksam ansetzen und Rahmen sowie Ressourcen festlegen. Dazu gehört, Geld für passende Infrastruktur bereitzustellen, Ziele für städtische Veranstaltungen und Zuschüsse zu formulieren, Standards in Vergaben und Verträgen anzupassen und Kennzahlen einzufordern, damit Fortschritte nachvollziehbar werden.

Antworten im Überblick

Darmstadt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Will Circular-Event-Prinzipien auf städtische Veranstaltungen wie Heinerfest, Schlossgrabenfest und Weihnachtsmarkt übertragen.
  • Sieht gute Voraussetzungen durch wissenschaftliche Prägung, kurze Wege und bestehende Strukturen.
  • Kann sich Pilotprojekte, Beratung und stärkere Kommunikation vorstellen, um Nachahmungseffekte zu erzielen.
  • Eine Verpackungssteuer ist in Prüfung.
DIE LINKE
  • Befürwortet zirkuläre Konzepte für Großveranstaltungen in Darmstadt.
  • Stadt soll die notwendige Infrastruktur (z.B. Spülmobil, Leihsysteme) zur Verfügung stellen
  • Warnt vor Mehrkosten, die Ehrenamtliche oder nicht-kommerzielle Akteure belasten.
  • So soll sichergestellt werden, dass Nachhaltigkeit nicht zur Kostenfalle für ehrenamtliche und nichtkommerzielle Akteure wird.
FDP
  • Unterstützt zirkuläre Ansätze für Veranstaltungen wie Heinerfest und Schlossgrabenfest.
  • Sieht Bedarf an Beratung und Unterstützung bei Konzeption und Umsetzung.
SPD
  • Unterstützt Diskussion zur Pfandpflicht bei Großveranstaltungen und verweist auf das Mehrwegsystem HEAG FairCup.
  • Hebt Darmstädter FairCup-Systems als erstes Auszeichnung „Blauer Engel“ hervor.
  • Betont, Großveranstaltungen sollen dauerhaft allen Menschen aus Darmstadt und der Region zugänglich bleiben.
  • Möchte lokale und regionale Schausteller einbinden und gemeinsam Wege für Mehrweg entwickeln.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Zirkuläre Ansätze bei Großevents werden begrüßt; Großveranstaltungen sollen Nachhaltigkeit sichtbar machen.
  • Stadt soll Initiativen unterstützen und eigene Konzepte entwickeln.
  • Bei genehmigten Events Mülltrennung, Pfand- und Mehrwegsysteme, recyclingfähige Materialien und Ressourcendokumentation verbindlich festlegen.
  • Pilotprojekte, Schulungen und Kooperationen sollen ein dauerhaftes Netzwerk für zirkuläre Veranstaltungen aufbauen.
VOLT
  • Befürwortet zirkuläre Ansätze für Großveranstaltungen und sieht großes Potenzial zur Müllvermeidung.
  • Will Mehrwegsysteme in Kooperation ausbauen, z.B. FairCup, um Verpackungsmüll zu reduzieren.
  • Unterstützt Lenkungssysteme wie Verpackungssteuer und geförderte Mehrwegsysteme.
  • Verweist auf angestoßene Verpackungssteuer; Umsetzung ist in Planung.

Frankfurt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Nachhaltigkeit und Zirkularität bei Veranstaltungen stärker verankern; Vergabe- und Vertragskriterien entsprechend anpassen.
  • Bei Events auf städtischen Flächen verbindliche Mehrwegpflicht und Sanktionen bei Verstößen vorsehen.
  • Müllmengen reduzieren und städtische Logistik auf Förderung zirkulärer Konzepte prüfen.
  • Stadt soll Mehrweg-Infrastruktur gemeinnützig vorhalten und Veranstalter praktisch unterstützen, besonders kleinere Initiativen.
CDU
  • Nachhaltige Großveranstaltungen befürworten, unter Beachtung von Ökologie und Wirtschaftlichkeit.
  • Mehrweg statt To-go, weniger Abfall und saubere Straßen und Plätze als Ziele.
  • Anreize wie niedrigere Gebühren für zirkuläre Maßnahmen.
  • Unterstützung für ein publikumswirksames positives Image der Veranstaltungen.
DIE LINKE
  • Ressourcenschonende Veranstaltungskonzepte mit Fokus auf Abfallvermeidung werden begrüßt.
  • Ehrenamtliche Initiativen und Kooperationen sollen gefördert und unterstützt werden.
  • Ein vergleichbarer Ansatz soll auch für Frankfurt entwickelt und umgesetzt werden.
MERA25
  • Zirkulärer Ansatz bei Großveranstaltungen wird unterstützt; Frankfurt als Eventstadt hat großes Potenzial.
  • Verbindliche Mehrwegkonzepte bei städtisch unterstützten Veranstaltungen vorsehen.
  • Wiederverwendbare Infrastruktur bereitstellen und Kooperationen mit lokalen Initiativen in der Kreislaufwirtschaft fördern.
  • Beratung für Veranstalter anbieten; Stadt soll durch Standards und praktische Hilfe koordinieren, ohne zusätzliche Bürokratie.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Zirkuläre Ansätze bei Großevents werden begrüßt; Großveranstaltungen sollen Nachhaltigkeit sichtbar machen.
  • Stadt soll Initiativen unterstützen und eigene Konzepte entwickeln.
  • Bei genehmigten Events Mülltrennung, Pfand- und Mehrwegsysteme, recyclingfähige Materialien und Ressourcendokumentation verbindlich festlegen.
  • Pilotprojekte, Schulungen und Kooperationen sollen ein dauerhaftes Netzwerk für zirkuläre Veranstaltungen aufbauen.

Groß-Gerau

Parteien Antworten
FREIE WÄHLER
  • Unterstützt Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bei städtischen Veranstaltungen.
  • Fokus auf praktikable Lösungen und freiwillige Mitwirkung der Veranstalter.

Offenbach

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Bei städtischen Großveranstaltungen wird seit 2020 auf Plastik verzichtet.
  • Neue Verträge schreiben wiederverwendbares Geschirr vor; Umsetzung soll weiter verbessert werden.
  • Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer im Food-Bereich wird mit Frankfurt geprüft; Einnahmen für Sauberkeit und Mehrwegförderung auch ausserhalb von Festen.
  • Ziel „Zero-Waste-Stadt“: Mehrweg in Gastronomie, Handel und Veranstaltungen zum Standard machen und Betriebe unterstützen.
CDU
  • Nachhaltige Veranstaltungen unterstützen, wenn praktikabel und wirtschaftlich.
  • Freiwillige Lösungen, Beratung und Kooperation statt verpflichtender Konzepte bevorzugen.
  • Sauberkeit, Sicherheit und Kostenkontrolle haben Vorrang vor zusätzlichen Auflagen.
DIE LINKE
  • Zirkuläre Großveranstaltungen positiv bewerten; Mehrweg, abfallarme Konzepte und schadstofffreie Materialien unterstützen.
  • Zusammenarbeit mit Initiativen für nachhaltige Veranstaltungslogistik fördern.
  • Anreize für klimafreundliche Anreise, z.B. anlassbezogene fahrscheinfreie ÖPNV-Tage.
  • Stadt soll Pilotprojekte fördern, Standards setzen und Veranstalter organisatorisch sowie finanziell unterstützen.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Zirkuläre Ansätze bei Großevents werden begrüßt; Großveranstaltungen sollen Nachhaltigkeit sichtbar machen.
  • Stadt soll Initiativen unterstützen und eigene Konzepte entwickeln.
  • Bei genehmigten Events Mülltrennung, Pfand- und Mehrwegsysteme, recyclingfähige Materialien und Ressourcendokumentation verbindlich festlegen.
  • Pilotprojekte, Schulungen und Kooperationen sollen ein dauerhaftes Netzwerk für zirkuläre Veranstaltungen aufbauen.

Thema 5: Kommunale Fortbildungen

In unserer Vereinsarbeit erleben wir, dass zentrale Designprinzipien zirkulären Wirtschaftens noch wenig bekannt sind und häufig auf Upcycling oder reines Recycling verkürzt werden.
Sehen Sie vor, ein Fortbildungsangebot zur Circular Economy für Verwaltung und kommunale Akteure aufzubauen oder eine entsprechende Kompetenzstelle einzurichten?

Hintergrund

Im aktuellen Wirtschaftssystem sind die meisten Produkte nicht für Recycling entworfen. Am Lebensende versuchen Recyclingbetriebe dann zu retten, was sich im großen Maßstab noch trennen und verwerten lässt. Doch vieles bleibt trotzdem Restmüll und wird verbrannt. Heutzutage wird eine “bessere” Kreislaufwirtschaft oft mit Upcycling verwechselt: Die Konsument*in selbst wertet als nachhaltiges Kunstprojekt ihre (ab)genutzte Produkte auf und nutzt sie so etwas länger. Nach ihrem zweiten Leben landen aufgewertete Produkte leider trotzdem meist im Restmüll. Upcycling ist also eher eine nachhaltige Kritikbewegung gegen die etablierte lineare Wirtschaftsweise, aber kein skalierbarer Gegenentwurf.

Cradle to Cradle setzt hingegen schon beim Design an: Produkte und Materialien sollen (a) gesund für Mensch und Umwelt sein, und (b) so gestaltet, dass sie nach der Nutzungsphase irgendwann wieder zu einem Rohstoff gemacht werden können. Benötigtes Umsetzungswissen für diesen strukturellen Ansatz fehlen häufig in kommunalen Strukturen. Die Umsetzung erfordert außerdem häufig die Zusammenarbeit mehrerer Bereiche.

Mögliche Ansätze

Ein praxisnahes Fortbildungsprogramm für zentrale kommunale Bereiche wie Beschaffung, Bau/Planung, Liegenschaften und Veranstaltungsmanagement aufsetzen und ein kleines Kernteam als Anlaufstelle etablieren, das Wissen bündelt, Multiplikator*innen qualifiziert und die Umsetzung begleitet.

Antworten im Überblick

Darmstadt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Befürwortet Fortbildungsangebote zu Circular Economy und C2C für relevante Akteur:innen.
  • Verweist auf bestehende Programme und Strukturen, die weiter gestärkt werden sollen.
DIE LINKE
  • Unterstützt Aufbau von Fortbildungsangeboten zur Circular Economy und zu C2C in Darmstadt.
  • kein Einkauf teurer externer Kompetenz sondern Aufbau internen Know-hows z.B. bei EAD.
  • Zentrale Kompetenzstelle soll Zirkularität in die Verwaltung vermitteln
  • Langfristige und demokratisch kontrollierte Transformation „von unten“ soll so ermöglicht werden.
FDP
  • Verweist auf vorhandene Kompetenzen beim Eigenbetrieb EAD und der HEAG Holding AG.
  • Beschreibt bestehende Kompetenz- und Wissensvermittlung zwischen Einrichtungen.
  • Will diese Vermittlung ausbauen, verstetigen und vertiefen.
SPD
  • Will Stadt und Stadtwirtschaft zu guten Arbeitgebern entwickeln: faire Löhne, Tarifbindung, weniger Befristungen, Mitbestimmung.
  • Setzt auf Aus- und Weiterbildung, verhindert Ausgliederungen, fördert Frauen und nachhaltige Gestaltung von Lieferketten.
  • Plant Modernisierung der Verwaltung inklusive Weiterbildung des Personals und Prüfung aller Prozess mit Blick auf Digitalisierung.
  • Ist offen für ein Fortbildungsangebot zum Thema Circular Economy.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Fortbildungsangebote zur Circular Economy für Verwaltung und kommunale Akteure aufbauen.
  • Zentrale Kompetenzstelle einrichten, um Prinzipien über Upcycling und Recycling hinaus zu verankern.
  • Kompetenzstelle als Anlaufstelle für Standards und Vernetzung mit Wirtschaft, Verbänden und Forschung.
  • Best Practices fördern und zirkuläre Projekte in Verwaltung und kommunalen Gesellschaften dauerhaft begleiten.
VOLT
  • Sieht Bildung und Qualifizierung als Schlüssel für die Transformation.
  • Will Qualifizierung im Handwerk und bei KMU stärken mit Nachhaltigkeit und modernen Techniken im Fokus.
  • Setzt sich für Fortbildungen der Verwaltung ein, um entsprechende Kompetenzen aufzubauen.

Frankfurt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Bauen soll höchste Nachhaltigkeitskriterien erfüllen; verbindliche Vereinbarungen mit Investor*innen und aktualisierte Standards.
  • Fortbildungen zur Circular Economy und ggf. Kompetenzstelle werden als sinnvoll bewertet.
  • Hinweis ist bisher nicht im Programm; soll in weitere Beratungen eingebracht werden.
  • Digitalisierung stärker nutzen: BIM und digitale Bebauungspläne (XPlanung) zur strukturellen Verankerung zirkulären Denkens.
CDU
  • Fortbildung unterstützt Einführung und Etablierung neuer Verfahren und Techniken.
  • Wissensvermittlung soll Umsetzungsprozesse im Magistrat begleiten.
  • Ein Dezernat soll Federführung für Bekanntmachen und Unterstützung zirkulären Bauens übernehmen.
DIE LINKE
  • Fortbildung für Verwaltung und kommunale Akteure wird als besonders wichtig bewertet.
  • Betrifft Circular Economy sowie gesetzliche Vorgaben, Verwaltungsabläufe und gesellschaftliche Anforderungen.
  • Mitarbeitende sollen rechtssicher und aktuell arbeiten; Fortbildung verbessert Servicequalität und Effizienz.
  • Fortbildung fördert persönliche Entwicklung und Aufstiegschancen; Grundlage für moderne, bürgernahe Verwaltung.
MERA25
  • Kreislaufwirtschaft soll nicht auf Recycling verkürzt werden; Design und Systemfragen sind zentral.
  • Fortbildungen für Verwaltung und kommunale Akteure werden befürwortet.
  • Wissen zu Materialgesundheit, zirkulärem Bauen, nachhaltiger Beschaffung und Geschäftsmodellen systematisch aufbauen.
  • Kompetenzstelle innerhalb der Verwaltung sinnvoll; bündelt Fachwissen und vernetzt mit Zivilgesellschaft und Wirtschaft.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Fortbildungsangebote zur Circular Economy für Verwaltung und kommunale Akteure aufbauen.
  • Zentrale Kompetenzstelle einrichten, um Prinzipien über Upcycling und Recycling hinaus zu verankern.
  • Kompetenzstelle als Anlaufstelle für Standards und Vernetzung mit Wirtschaft, Verbänden und Forschung.
  • Best Practices fördern und zirkuläre Projekte in Verwaltung und kommunalen Gesellschaften dauerhaft begleiten.

Groß-Gerau

Parteien Antworten
FREIE WÄHLER
  • Hält Sensibilisierung für zirkuläre Ansätze durch Bildung für sinnvoll.
  • Bevorzugt Nutzung bestehender Programme statt Aufbau zusätzlicher kommunaler Strukturen.

Offenbach

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Siehe Antwort zur nächsten Frage.
CDU
  • Fortbildungen befürwortet, wenn praxisnah und effizienzsteigernd.
  • Zusätzliche Kompetenzstellen werden abgelehnt.
  • Wissen zu nachhaltigem Wirtschaften in bestehende Strukturen integrieren.
  • Keine neuen Verwaltungsebenen oder dauerhaften Mehrkosten schaffen.
DIE LINKE
  • Großer Wissensbedarf zu zirkulärem Wirtschaften in der Verwaltung wird gesehen.
  • Fortbildungsangebote für Mitarbeitende werden befürwortet.
  • Kommunale Kompetenzstelle soll Fachwissen bündeln, Projekte begleiten und Standards in Planung, Bau und Beschaffung verankern.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Fortbildungsangebote zur Circular Economy für Verwaltung und kommunale Akteure aufbauen.
  • Zentrale Kompetenzstelle einrichten, um Prinzipien über Upcycling und Recycling hinaus zu verankern.
  • Kompetenzstelle als Anlaufstelle für Standards und Vernetzung mit Wirtschaft, Verbänden und Forschung.
  • Best Practices fördern und zirkuläre Projekte in Verwaltung und kommunalen Gesellschaften dauerhaft begleiten.

Thema 6: Stadtplanung und -entwicklung

Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität sind eng miteinander verknüpft und sollten integraler Bestandteil einer zukunftsweisenden Stadtplanung und -entwicklung sein.
Haben Sie diesbezüglich konkrete Vorhaben?

Hintergrund

Cradle to Cradle versteht Klima- und Ressourcenschutz als gemeinsame Aufgabe in vielen Bereichen und zielt auf Städte, die resilient, lebenswert und gesund sind. Dafür werden Materialien, Wassermanagement und Flächen so geplant, dass sie langfristig ökologischen und sozialen Mehrwert bringen, statt später Probleme zu verursachen. Mehr Grün und Wasser in der Stadt hilft dabei ganz praktisch: Es kühlt bei Hitze, nimmt bei Starkregen Wasser auf und verbessert die Aufenthaltsqualität. Wie Quartiere geplant werden, entscheidet nicht nur darüber, wie gut sie mit Hitze, Starkregen und Artenverlust zurechtkommen, sondern auch darüber, ob und wie soziale Begegnungen stattfinden können.

Mögliche Ansätze

Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität früh in der Stadtplanung mitdenken und in geeigneten Instrumenten, wie in Bebauungsplänen und städtebaulichen Verträgen, verankern. Viele Anforderungen greifen dann ineinander, statt später teure Zielkonflikte zu erzeugen.

Antworten im Überblick

Darmstadt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Will Straßen und Plätze grüner, schattiger und einladender gestalten.
  • Bäume sollen fester Bestandteil jeder Planung sein, mit verbindlichen Standards.
  • Nachpflanzung bzw. Wiederbepflanzung verlorener Standorte vorgesehen.
DIE LINKE
  • Setzt Klimaresilienz und Zirkularität als Grundpfeiler der Stadtentwicklung.
  • Fordert ökologische Aufwertungen wie Fassadenbegrünungen oder Entsiegelungen priorisiert dort, wo es die größten Hitzestaus gibt.
  • Fordert sozialgerechte Umsetzung, damit Maßnahmen nicht zu steigenden Mieten und Verdrängung der Bewohner:innen führen.
FDP
  • Verweist auf den Klimaschutzplan 2035 und eine städtische Strategie zur Stadtwirtschaft.
  • Betont einen holistischen Ansatz, der verschiedene Ziele zusammen denkt.
SPD
  • Fördert Müllvermeidung durch Repair-Cafés, Recycling-Kaufhäuser, Tauschbörsen und ähnliche Initiativen für längere Produktnutzung.
  • Entwickelt „Solarpaket“ und will kommunales System von Stromspeichern ermöglichen.
  • Will Flächen beleben und begrünen, Grünflächen bei neuen-bestehenden Quartieren erhalten/fördern, und Entsiegelungen durchführen, um Hitze zu mindern und Grundwasser zu stabilisieren.
  • Fördert begrünte Dächer, Wände, Haltestellen und Trassen, sowie große Bäume auf privaten und öffentlichen Flächen.
  • Stärkt Resilienz mit Trinkbrunnen, städtischen Hitzeschutzräumen, Schwammstadt-Wassermanagement, Waldschutz und klimaresistentem Waldumbau, sowie Umsetzung der Biodiversitätsstrategie.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität als zentrale Bausteine der Stadtentwicklung.
  • Grünflächen und Freiräume vernetzen; ökologische Standards und zirkuläre Materialien bei Neubauten verpflichtend einbinden.
  • Dach- und Fassadenbegrünung, Retentionsflächen und nachhaltige Entwässerungssysteme für mehr Klimaresilienz umsetzen.
  • Animal Aided Design integrieren, um Lebensräume zu schaffen und ökologische, soziale, wirtschaftliche Aspekte zu verbinden.
VOLT
  • Verknüpft Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität und betrachtet sie als untrennbar.
  • Will Schwammstadt-Prinzip umsetzen und versiegelte Flächen konsequent entsiegeln.
  • Fördert Dach- und Fassadenbegrünung; Neuversiegelung soll durch Entsiegelung oder Begrünung ausgeglichen werden.
  • Will Biodiversitätsschutz integrieren und eine Biodiversitätsstrategie konsequent verfolgen.

Frankfurt

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität als Leitlinien; Ziel: Frankfurt bis 2035 klimaneutral.
  • Schwammstadt-Prinzip, Begrünung von Straßen/Plätzen/Dächern sowie Trinkwasserbrunnen, kühle Orte und Hitzeaktionspläne.
  • Erneuerbare ausbauen: Solaroffensive, Photovoltaik auf Neubauten; seit April 2025 Solarpflicht für 50% Dachflächen.
  • Förderprogramm zur Unterstützung privater und unternehmerischer Klimaschutzmaßnahmen
  • Biodiversität fördern: Grünflächen ökologisch bewirtschaften, Gewässer freilegen, Fassaden begrünen, Korridore und Biotope unterstützen.
CDU
  • Pragmatische Stadtpolitik soll im Alltag überzeugen.
  • Flächennutzung, Grünräume, Nachverdichtung und Neubaugebiete mit Natur- und Klimaschutz im Einklang planen.
  • Innovative Begrünung fördern und bestehende Grünflächen schützen.
  • Stadtplanung soll Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen erfüllen.
DIE LINKE
  • Flächen sind begrenzt: Neubaugebiete bedacht entwickeln, bezahlbar, barrierefrei, klimaresilient und ÖPNV-nah.
  • Klimafolgen prüfen; Fokus auf Bauen im Bestand und Leerstand abbauen (ca. 13.000 Wohnungen).
  • Solar auf vielen Flächen und Klimabonus ausbauen; Klimarahmenplan und Klimaschutz in Projekten stärken.
  • Verkehrsberuhigte Superblocks mit Grünflächen unterstützen; Zirkularität mitdenken, Brauchwassernetze in Neubau standardisieren und nachrüsten.
MERA25
  • Klimaresilienz, Biodiversität, Zirkularität und soziale Gerechtigkeit werden zusammen gedacht.
  • Grünflächen schützen/ausbauen, Flächen entsiegeln, Sanierung vor Abriss und Gemeinwohlstandards bei Neubauten.
  • Auf Verkehrswende setzen, ÖPNV sowie Rad- und Fußinfrastruktur ausbauen und neue Straßen vermeiden.
  • Autospuren teils in Radwege oder Grünflächen umwandeln; Circular City heißt weniger Autos, weniger Asphalt, mehr Raum für Menschen.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität als zentrale Bausteine der Stadtentwicklung.
  • Grünflächen und Freiräume vernetzen; ökologische Standards und zirkuläre Materialien bei Neubauten verpflichtend einbinden.
  • Dach- und Fassadenbegrünung, Retentionsflächen und nachhaltige Entwässerungssysteme für mehr Klimaresilienz umsetzen.
  • Animal Aided Design integrieren, um Lebensräume zu schaffen und ökologische, soziale, wirtschaftliche Aspekte zu verbinden.

Groß-Gerau

Parteien Antworten
FREIE WÄHLER
  • Verknüpft Klimaresilienz, Grünflächenentwicklung und nachhaltige Flächennutzung mit Stadtentwicklung.
  • Will diese Themen in der Stadtplanung berücksichtigen und praxisnah weiterentwickeln.

Offenbach

Parteien Antworten
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Für Zirkularität fehlt Know-how in der Verwaltung; Wissen soll aufgebaut werden.
  • Akteure wier Circle Hub und HfG bieten in Offenbach gute Voraussetzungen und Unterstützung durch Service-Learning-Projekte.
  • Beispiel: Sand für Dünenpark an der Hafenspitze wurde wiederverwendet.
CDU
  • Klimaresilienz durch Entsiegelung, Grünflächen sowie vorausschauende, pragmatische Umweltpolitik stärken.
  • Zirkularität berücksichtigen, wenn sie Planung vereinfacht und bezahlbar bleibt.
  • Ideologiefreie, ausgewogene Stadtentwicklung mit klaren Zuständigkeiten verfolgen.
DIE LINKE
  • Klimaschutz, Zirkularität und Biodiversität sollen integraler Teil der Planung sein; Flächenrecycling und Entsiegelung fördern.
  • Repair-Cafés und niedrigschwellige Bildungsangebote unterstützen, um Nachhaltigkeit erlebbar zu machen.
  • Rechenzentren sollen 100% Ökostrom nutzen und gesamte Abwärme verwenden; Strombedarf reduzieren.
  • Büro-Hochbauten auf Freiflächen kritisch; Gemeinwohl, ökologische Standards und Dekarbonisierung des Verkehrs stärken.
TIERSCHUTZ
PARTEI
  • Klimaresilienz, Biodiversität und Zirkularität als zentrale Bausteine der Stadtentwicklung.
  • Grünflächen und Freiräume vernetzen; ökologische Standards und zirkuläre Materialien bei Neubauten verpflichtend einbinden.
  • Dach- und Fassadenbegrünung, Retentionsflächen und nachhaltige Entwässerungssysteme für mehr Klimaresilienz umsetzen.
  • Animal Aided Design integrieren, um Lebensräume zu schaffen und ökologische, soziale, wirtschaftliche Aspekte zu verbinden.

Antworten von Parteien aus Darmstadt:

Wir haben keine Anwort erhalten von: CDU, Uffbasse, Freie Wähler

Antworten von Parteien aus Frankfurt:

Wir haben keine Anwort erhalten von: Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG), Bürger Für Frankfurt (BFF), DieFrankfurter (DFRA), EUROPA LISTE FÜR FRANKFURT (ELF), Frankfurt-Sozial!, FDP, Freie Wähler, Gartenpartei Ffm, Global Unity in Germany (GUG), Ich bin ein Frankfurter (IBF), ÖkoLinX, Die PARTEI, PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei), Piratenpartei Deutschland, SPD, Volt

Antworten von Parteien aus Groß-Gerau:

Wir haben keine Anwort erhalten von: CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, KOMmunale Bürger Interessengemeinschaft

Antworten von Parteien aus Offenbach:

Wir haben keine Anwort erhalten von: SPD, FDP, Freie Wähler, Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG), Die PARTEI, PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei), Volt, Offenbach für alle e.V. (Ofa e.V.)