Herzlich Willkommen bei der Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe Dresden!

Wir sind ein buntes Team von Cradler:innen aus den verschiedensten Fachrichtungen – teils Student:innen und teils Menschen, die gerade ihren Weg ins Berufsleben gefunden haben oder schon mitten drin sind.

Seit der Gründung unserer Regionalgruppe (RG) im Jahre 2017 verfolgen wir alle ein gemeinsames Ziel: Den C2C-Gedanken indie (Dresdner) Gesellschaft tragen! 

Dazu bieten wir verschiedene Bildungsformate für die breite Öffentlichkeit an, engagieren uns in Projekten und organisieren Veranstaltungen.

RG Dresden - Impression Sommerfest 2018

Aktiv werden

Regionalgruppen-Treffen

Erfahre bei unseren Regionalgruppen-Treffen mehr über uns und wie du Dich einbringen kannst! Aktuell sind bei unseren Treffen so 5-10 Cradler:innen dabei! Wir besprechen anstehende und vergangene Projekte, Veranstaltungen, Workshops usw. und tauschen uns zu Cradle to Cradle – Themen aus.

Die Treffen finden regelmäßig jeden letzten Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr statt. 

Zum nächsten Treffen am 28.04.21 bist Du herzlich eingeladen!
(Achtung: dieses Mal findet das Treffen am letzten Mittwoch statt)

Dieses Treffen findet gemeinsam mit der Regionalgruppe Leipzig statt.
Es wird einen Austausch geben, wie wir längerfristig eine sachsenweite Vernetzung zwischen den Großstädten aber auch dem ländlichen Raum aufbauen können.

Aktuell treffen wir uns virtuell in einer Videokonferenz – den Link gibt´s per Mail.
Schreib am besten an dresden[at]ehrenamt.c2c.ngo eine E-Mail  oder trete einfach unserer Telegramgruppe bei , wenn du Lust hast, mal bei uns reinzuschnuppern. Wir freuen uns auf Dich!

In welchen Bereichen kannst du bei uns aktiv werden?

  • unterstütze bei Workshops an Schulen, anderen (Bildungs-) Einrichtungen oder auf Festivals
  • halte Vorträge über Cradle to Cradle
  • präsentiere die Cradle to Cradle – Denkschule bei Infoständen oder anderen Infoveranstaltungen
  • engagiere dich in Projekten – schließe dich entweder bestehenden Projekten an oder rufe dein eigenes Projekt ins Leben
  • organisiere Veranstaltungen mit uns und unterstütze bei der Durchführung
  • werde im Bereich Öffentlichkeitsarbeit aktiv – Social Media, Website, Flyer/Plakate

Unabhängig von dem Engagement in unserer Regionalgruppe möchten wir dir 10 Ideen mitgeben wie du aktiv werden kannst:

10 Wege sofort aktiv zu werden:

  1. Spreche mindestens 5 mal beim Einkaufen das Personal an und Frage nach Cradle to Cradle Produkten oder anderen Indikatoren für nachhaltige Produkte die du unterstützenswert findest.
    Besonders viel Spaß bringt das z.B. bei C&A.
    Diese einfache Übung ist der beste Weg, damit Unternehmen lernen, das es eine Nachfrage nach Nachhaltigen Produkten gibt 
  2. Besuche einmal einen Unverpacktladen und informiere dich über nachhaltige Produktalternativen.
  3. Informiere dich in der Toxfox App darüber welche Schadstoffe in Kosmetika enthalten sind und treffe auf dieser Basis zukünftig bessere Kaufentscheidungen.
  4. Schaue dir den Film “Tomorrow die Welt ist voller Lösungen” von Cyril Dion und Mélanie Laurent an
  5. Stelle deinen Reiniger Zuhause auf eine nachhaltige Alternative um, eine gute Option ist z.B. Frosch, fast alle Produkte von Frosch sind C2C zertifziert und völlig unbedenklich für dich und deine Umwelt.
  6. Spreche 3 Passanten freundlich an, die unbedacht einen Zigarettenstummel auf die Straße oder in die Umwelt entsorgt haben und kläre sie über die Risiken für andere Lebewesen auf Infos findest du hier: Biorama.eu.
  7. Werde aktiv in einer Initiative in deiner Umgebung, am besten natürlich bei Cradle to Cradle NGO (abonniere z. B. den Klima DD – Telegram NLT)

Speziell für Dresden gibt es folgendes:

  1. Nehme einmal an der Elbwiesenreinigung oder eine ähnlichen Aufräumaktion Teil
  2. Schnuppere mal in eins der zahlreichen Angebote der Dresdner Initiativen hinein auf dem grünen Brett findest du ein Breites Angebot
  3. Informiere dich einmal über nachhaltige Läden in deiner Stadt, wohnst du in Dresden wirst du unter Quergedacht-Dresden.de sehr leicht fündig.

Mitgliedschaft

Wenn du mitmachen und dich als Schnuppermitglied anmelden möchtest, geht es hier zum Anmeldeformular Schnuppermitgliedschaft.

Wenn du mitmachen und dich als aktives Mitglied anmelden möchtest, geht es hier zum Anmeldeformular aktive Mitgliedschaft.

Aktuelle Projekte

Altpapier-Flut in Dresden stoppen

  1. Dazu haben wir Dresdner Cradler:innen zusammen mit der Umweltinitiative der Technischen Universität (TU) Dresden (kurz: TUUWI) und dem Dezernat 4 (verantwortlich für Gebäude- Liegenschaftsmanagement sowie Umweltschutz) der TU Dresden “Bitte-keine-Werbung-Aufkleber” gedruckt und verteilt.
  2. Wir unterstützen die Petition von Letzte Werbung e.V. und der Deutschen Umwelthilfe, die das bundesweite System umdrehen wollen.  So sollen Werbebroschüren nur noch dort in Briefkästen landen, wo es ausdrücklich erwünscht ist. Statt “Werbung – Nein danke” liest man dann auf Briefkästen: “Werbung – Ja bitte”.

“Bitte keine Werbung”-Aufkleber für alle, die keine Werbeprospekte haben wollen

Briefkastenaufkleber - Bitte keine Werbung einwerfen

“Stoppt ungewollte Werbepost!” – Dafür setzt sich die Berliner Initiative “Letzte Werbung” (Verlinkung) ein.
Laut Letzte Werbung e.V. landen 1,06 Mio. Tonnen (!) nicht adressierter Werbung pro Jahr in Deutschlands Briefkästen. Das sind über 28. Mrd. Werbebroschüren pro Jahr. Riesige Müllberge, eine immense Ressourcenverschwendung und Klimabelastung sind die Folge. Denn Abfallexperte Prof. Gäth von der Universität Gießen geht davon aus, dass 85-90% der Werbung im Briefkasten überhaupt nicht gelesen wird.
Von dieser Initiative inspiriert, setzen wir uns in Dresden für Werbungsfreie Briefkästen ein!

Was sind die nächsten Projektschritte?
  1. Zusammenarbeit mit Hausverwaltungen, um mehr “Bitte-keine-Werbung-Aufkleber” in Umlauf zu bringen. Dabei wird eine Kooperation mit Vonovia und weiteren Hausverwaltungen angestrebt, bei der diese selbst ein “Bitte keine Werbung”-Sticker-System einführen. Im Moment liegt die Kommunikation mit diesen allerdings leider auf Eis.
  2. andere Institutionen und Unternehmen zur Kooperation bewegen wie z.B. Supermärkte

Regionale Kreisläufe schließen/Mehrweg-ToGo-Systeme einführen

Jeder von uns beobachtet alltäglich die Verschwendung von Ressourcen hautnah im privaten und beruflichen Umfeld. Ziel ist es, solche Situationen zu erkennen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und dann auf die Akteure zuzugehen und einen Mehrwert für alle zu schaffen.

Aktuelle Ansätze

Das Einführen von Mehrweg-ToGo-Systemen in Dresden. Es gibt bereits einige Anbieter von Mehrweg ToGo-Verpackungen, die sich in Dresden aber noch nicht durchsetzen konnten. Herausforderung ist dabei, dass es leider noch keine Lösung für Pizza und Döner gibt, die den Großteil des ToGo-Geschäftes in Dresden ausmachen. Trotzdem sind wir in Kontakt mit mehreren Herstellern von ToGo Verpackungen und der Industrie und Handelskammer und möchten, sobald es die Situation wieder zulässt, eine Infoveranstaltung organisieren für alle Gastronomen in Dresden, die Interesse an einer Mehrweg ToGo Lösung haben könnten und dabei alle aktuellen Lösungen vorstellen.

Bisherige Aktionen

Besichtigung Klärwerk Kaditz zusammen mit dem VEE Sachsen e.V.

Dresdner Kläranlage kann bislang weder Mikroplastik noch Medikamentenrückstände entfernen.
Daher unser Tipp für Dich: Waschbeutel gegen Mikroplastik verwenden.

 

Die Dresdner Kläranlage reinigt sowohl unser Abwasser als auch das Regenwasser. Allerdings kann die Anlage bisher noch kein Mikroplastik und Medikamentenrückstände entfernen. Dafür wäre eine 4. oder sogar 5. Reinigungsstufe notwendig. Diese würden aber nicht nur mehr Kosten, sondern auch den Energieverbrauch der Kläranlage erheblich erhöhen. Dabei war es eine Errungenschaft der letzten Jahre  durch den Bau der Faultürme gelungen im Zusammenspiel mit PV-Anlagen und einer Turbine im Abwasser, das Klärwerk nahezu energieautark zu betreiben. Auch wenn diese “End of pipe” Lösung mit einer 4. Stufe bequem wirkt, so muss das Verursacherprinzip im gleichen Atemzug intensiv mitdiskutiert werden. Allerdings lässt sich das Problem nur schwer an der Wurzel packen, da der vollständige Verzicht auf Medikamente keine reale Alternative ist.

Sommerfest 2018

Austausch, den C2C-Spirit verbreiten und Vorträge bei kleinen Leckereien.

 

Bei unserem Sommerfest gab es neben reichlich leckerem Essen und spannenden Gesprächen immer noch einige interessante Inputs. So hatten wir z.B. schon sowohl die Gemeinwohl Ökonomie als auch Referenten aus dem Institut für Kreislaufwirtschaft zu Besuch, und viele weitere. Gerd Priebe hat dabei auch sein stark durch Cradle to Cradle inspiriertes Haus für uns geöffnet. Natürlich perfekt für den Austausch untereinander und für´s Kennenlernen. Das schreit nach einer Wiederholung.

RG Dresden - Impression Sommerfest 2018

Workshop zu Cradle to Cradle in der Praxis im Kutscherhaus

Wie sieht eine wirklich nachhaltige Welt aus und wie könnte die Transformation dahin funktionieren? Wie können wir es schaffen, einen großen positiven Fußabdruck zu hinterlassen? Mit diesen Fragen und ähnlich spannenden Fragen  beschäftigen, wir uns im Rahmen unser Workshops und Vorträge. Ein typisches Format ist dabei, das wir zuerst die wichtigsten Gedankenansätze der Cradle to Cradle Denkschule präsentieren und diese dann in einem Design Thinking Workshop anwenden.

 

C2C - RG Dresden - offener Abend

Besuch des Recyclinghofs von Veolia auf der Rosenstraße

Was passiert eigentlich mit unseren technischen Nährstoffen hier in Dresden? Wie wird aus den jährlich steigenden Mengen Hausmüll das aussortiert, was noch genutzt werden kann – und wozu taugt es überhaupt noch? Um das in Erfahrung zu bringen, machte sich eine Gruppe der C2C Initiative Dresden auf den Weg zum Veolia Umweltservice in die Rosenstraße. Dort erwartete uns zunächst Dr. Dietmar Lohmann, Geschäftsführer der IG KURIS mit einem Vortrag über den Status Quo der Abfallentsorgung in Sachsen. Insbesondere über das Recycling von Kunststoffen wurde ausführlich diskutiert. Passend dazu ging es im Anschluss zur Besichtigung in die Hallen des Entsorgungsunternehmens. Zwischen all den Bergen von mehr oder weniger grünen Punkten und Sortieranlagen wurde schnell klar – Der Weg von der Abfallwirtschaft zur Nährstoffwirtschaft ist noch weit.

 

Fazit: Die Abfallwirtschaft ist mit der jetzigen Situation stark überfordert, da sie sich mit einem zunehmenden Müllaufkommen beschäftigen muss, ohne auf die Entstehung der Problematik wie Produkt- und Materialbeschaffenheit wirklich Einfluss nehmen zu können. Natürlich liegt ein Teil der Lösung in noch besseren Technologien für die Sortierung von Abfällen und deren logistische Handhabung. Gleichzeitig müssen wir uns aber die Frage stellen, warum es so viel Abfall gibt und ob es nicht noch wesentlich klügere Wege gibt, mit unseren Ressourcen zu haushalten. Vielleicht in einer zunehmenden Produkt- und Materialverantwortung der herstellenden und handelnden Betriebe?

Besuch des Recyclinghofs von Veolia auf der Rosenstraße

C2C Workshop und Stand auf dem 12. sächsischen Klimakongress

Cradle to Cradle bei den sächsischen Grünen Thema?

 

Anlässlich des 12. Sächsischen Klimakongresses haben wir zusammen mit den Regionalgruppen Leipzig und Chemnitz einen Infostand, einen Workshop und Vortrag organisiert, sowie an der Podiumsdiskussion teilgenommen. Es zeigte sich, dass die sächsischen Grünen bereits schon von Cradle to Cradle gehört haben und einige der Forderungen sich in ihrem Wahlprogramm wiederfinden.

Auditorium beim 12. Sächsischen Klimakongress

Auditorium beim 12. Sächsischen Klimakongress

Infostand zum 12. Sächsischen

Infostand zum 12. Sächsischen

Schülerworkshop: Cradle to Cradle – Ein Welt ohne Abfall

Im C2C inspirierten Kutscherhaus hat Gerd Priebe in mehreren Workshops Cradle to Cradle auf sehr anschauliche Weise näher gebracht. Viele der Prinzipien können dabei im Haus direkt praktisch erlebt werden.

 

Im C2C inspirierten Kutscherhaus hat Gerd Priebe in mehreren Workshops Cradle to Cradle auf sehr anschauliche Weise näher gebracht.

Cradle to Cradle – Ein Welt ohne Abfall – Schülerworkshop

Unsere Angebote

Informationsveranstaltungen

Für die Öffentlichkeit bieten wir folgende Informationsveranstaltungen zum Thema Cradle to Cradle an:

  • Vernetzungstreffen
  • Vorträge
  • Workshops
  • Infostände
  • Poster-Ausstellung
  • Diskussionspartner*innen
  • Vorstellung von Projekten

Neben Informationen zu C2C, der C2C NGO und deren Denkweise bespielen wir z. B. folgende Themen:

  • Nachhaltigkeit allgemein/mit individuellem Schwerpunktthema
  • Nachhaltiger Konsum
  • Kreislaufwirtschaft und unterstützende Vertriebsformen (Produkt-Service-Modelle, Sharing Economy)
  • Recycling
  • Verpackung, Textil, Bau- und Architektur
  • Klimawandel, Erneuerbare Energien, Biokohle
  • Schadstoffe
  • Umdenken / was kann der oder die Einzelne tun
Eine Auswahl von vergangenen Bildungsangeboten der C2C RG Dresden:
  • Vortrag (1,5h)  “Cradle to Cradle – Von der Abfallwirtschaft zur Nährstoffwirtschaft” im Rahmen des Umundu-Festivals 2020
  • Workshop (2,5h) “Cradle to Cradle – Von der Abfallwirtschaft zur Nährstoffwirtschaft” – “Das Designkonzept in Theorie und Praxis” (anschließender Film “Closing The Loop”) im Rahmen des Umundu-Festivals 2020
  • Online- Vortrag & Workshop (5h/6,5h inkl. Pausen) zum Thema “Plastik-Müll und Kreislaufwirtschaft” für FÖJ/BFD-Gruppen
  • Talk bei “12min.me“ zu “Cradle to Cradle – Einen positiven Fußabdruck hinterlassen”

Dabei gehen wir auch gerne auf individuelle Wünsche ein und vernetzen Euch bei Interesse mit weiteren regionalen Akteur*innen. Wir bieten bei Bedarf auch Online-Formate an.

Ehrenamtliche Arbeit

Wir als Regionalgruppe arbeiten ehrenamtlich gegen Spende an den Verein (nach individueller Vereinbarung).
Bei Interesse einfach an
dresden[at]ehrenamt.c2c.ngo schreiben.

Wir freuen uns über deine Nachricht!

Hast du Fragen oder Interesse, dich bei uns in der C2C RG Dresden zu engagieren?
Dann schreibe uns eine E-Mail an dresden[at]ehrenamt.c2c.ngo oder trete einfach unserem Telegram Channel bei
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Wenn du gleich Mitglied im Verein werden möchtest, findest du HIER Informationen und das Anmeldeformular, um aktives Mitglied zu werden – oder falls du erst einmal bei uns „reinschnuppern“ möchtest, informiere dich HIER zur Schnuppermitgliedschaft.

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